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Wer im Internet surft, liest nicht, was er sieht.

Wer im Internet nach Informationen sucht, überliest viele Inhalte und trifft scheinrationale Entscheidungen.

(Sinnesreize und offensichtliche Argumente. User-Experience-Research)

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Gute Parfums entfalten ihren Duft im Unterbewusstsein.

Die Präferenz für einen Duft wird durch Flakon, Markenname und Werbung geprägt. Kommt dabei eine archetypische Geschichte zum Ausdruck und arbeitet der Duft mit Nuancen, die Urerinnerungen wachrufen, entsteht die Grundlage für einen Klassiker.

(Urmotive. Fokusgruppen. Produktentwicklung)

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Staub kann man hören.

Die Güte eines Staubsaugers erkennt die Zielgruppe am Knistern des Staubs im Saugrohr.

(Sinneswahrnehmung. In-Home-Interview mit Produktanwendung. Produktforschung)

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Freizeitparks verkaufen Erinnerungen.

Der Besuch in einem Freizeitpark hat - gemessen an lebendigen Erinnerungen - den gleichen Stellenwert wie ein ganzer Urlaub. Ein Freizeitpark tut gut daran, Erinnerungsobjekte zu verkaufen und Erinnerungsmomente zu schaffen

(offensichtliche Argumente. Beobachtungen vor Ort und Fokusgruppen. Sortimentsplanung)

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In Hamburg ist es wichtig, wie etwas auf den Tisch kommt, im Ruhrgebiet zählt, was auf den Tisch kommt.

Tischkultur wird in den verschiedenen Regionen Deutschlands recht unterschiedlich bewertet. Die Hanseaten mögen es vornehm - auch wenn die Speisen einfach sind. Die Menschen aus dem Ruhrgebiet verzichten lieber auf die Inszenierung.

(Normen und Gewohnheiten. In-Home-Interviews und Fokusgruppen mit "Tischdecken". Produktforschung)

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Ärzte und Handwerker haben keine mündigen Kunden.

Wenn der Arzt eine Therapie empfiehlt oder der Handwerker einen bestimmten Hersteller, dann erleben Patienten bzw. Kunden dies als neutrale Empfehlung.

(Normen und Gewohnheiten. Einzelinterviews und Gruppeninterviews. Kommunikationsplanung)

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Pressfittings sind unmännlich.

Erfahrene Klempner fügen Kupferleitungen mit Hilfe von Fittings zusammen. Traditionell werden diese gelötet. Es gibt auch Fittings, die gepresst werden. Doch pressen kann jeder, das geht gegen die Berufsehre der Klempner. Man kann sie jedoch dazu bewegen, zu pressen, indem man die Presswerkzeuge besonders männlich gestaltet.

(Selbstbild. Fokusgruppe. Produktforschung)

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Der Apparategeist des Smartphone ist Optimismus.

Wer ein Smartphone optimal nutzt, gewinnt das Gefühl, die Zügel seines Lebens in der Hand zu halten und blickt vertrauensvoll auf die Zukunft.

(Urbilder. Fokusgruppe mit fallspezifischer Bildsortiertechnik. Geisteshaltung)

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Pubertierende trinken gerne Kaffee – so lange er nicht nach Kaffee schmeckt.

Getränke für junge Jugendliche müssen in ihren Augen cool und erwachsen wirken, aber kindlich schmecken. Moderne Kaffeegetränke sind cool, aber sind meist zu bitter

(Sinnesreize. Geschmacks- und Packungstest. Sortimentsplanung)

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Spätgebärenden Frauen kann man alles verkaufen.

Frauen, die spät ihr erstes Kind bekommen, wollen alles tun, damit es eine gute Geburt wird. Gynäkologen können für diese Frauen entsprechende Angebote bereithalten.

(offensichtliche Argumente. Einzelinterviews. Produktforschung)

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Karriere und Familie sind unvereinbar.

Mütter, die keine Priorität setzen, ob Beruf oder Familie an erster Stelle steht, scheitern daran, beides gleich gut machen zu wollen.

(Normen und Gewohnheiten. Hausbesuche. Geisteshaltung)

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Eine Farbe sagt mehr als tausend Worte.

Wenn Forscher aus verschiedenen Ländern sich ein Labor teilen, sind Farben die gemeinsame Sprache, die auch der Hausmeister versteht. Farblich kodierte Schlüssel helfen bei der Orientierung und der gezielten Zugangsberechtigung.

(Offensichtliche Argumente. Workshop. Kundenorientierung und Produktentwicklung)

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Wie eine Papierrolle ein Werbekonzept rettet.

Die Anzeige für eine Bausparkasse zeigt einen Mann, der von einer Leiter aus auf eine Betondecke blickt. Die Anzeige kommuniziert nicht. Durch eine Rolle Papier unterm Arm wird der Mann zum Bauherrn und die Anzeige zum Erfolg.

(Offensichtliche Argumente. Fokusgruppe. Werbetest)

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Katzen gehören aufs Dach – aber nur in Frankreich.

Einige Katzenhalter lieben die Freiheit ihrer Katzen. Doch in jedem Land haben Katzenliebhaber andere Ideen, wie sie ihrer Samtpfote diese Freiheit ermöglichen.

(Urbilder. Einzelinterview. Internationale Forschung)

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Hausratversicherungen versichern das Unwiederbringliche.

Wer eine Hausratversicherung abschließt, denkt vorrangig an den emotionalen Wert der versicherten Sachen.

(offensichtliche Argumente. In-Home-Interviews mit Fotodokumentation. Produktforschung)

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Erektile Dysfunktion ist ein Lebensstil.

In Gesprächen mit Urologen wurde deutlich, was viele Männer eint, die an erektiler Dysfunktion leiden: sie leiden an Stress, gehen häufiger fremd und haben wechselnde Sexualpartner.

(offensichtliche Argumente und verdrängte Traumata. Duo-Interviews. Marktpotentialschätzung)

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Die Energiewende braucht Jäger und Sammler.

Wer Solarstrom produziert, ist ein Jäger. Wer ihn speichert, verhält sich als Sammler. Beide Zielgruppen sind psychologisch völlig unterschiedlich und bedürfen anderer Ansprache

(Urmotive. Fokusgruppen. Kommunikations- und Produktforschung)

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Die Qualität eines Kaffees schmeckt man nicht.

Wer einen guten Kaffee trinken möchte, sucht nach einem Dufterlebnis. In der Kommunikation tut man daher gut daran, nicht den Geschmack von Kaffee zu betonen, sondern dessen Aroma.

(Sinnesreiz. Fokusgruppe. Kommunikationsforschung)

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Speditionen haben Gefühle.

Der Kauf eines LKWs unterliegt einem definierten Anforderungskatalog. Am Ende will aber jeder König der Autobahn sein.

(Urbilder und Normen. Fokusgruppe und Einzelinterviews. Markenpositionierung)

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Wie die Farbe Schwarz aus einem Auto eine Marke macht.

Ein Autohersteller mit veralteten Modellen besinnt sich auf seine Herkunft, und überbrückt so die Zeit, bis neue Modelle eingeführt werden. Durch eine fast völlig schwarze Anzeigenserie wurde Interesse erzeugt und ein exklusives Image aufgebaut.

(Sinneswahrnehmung und Normen. Einzelinterviews, Fokusgruppen. Kampagnenentwicklung)

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Jede Marke hat den Handwerker, den sie verdient.

Handwerker präferieren bestimmte Marken. Es zeigt sich, dass Handwerker jede noch so subtile Botschaft der Marke unbewusst aufgreifen und in ihrer Arbeitsleistung und Arbeitshaltung um Ausdruck bringen. So wirken Handwerker, wie Verstärker des Markenimages. Auch Fehler in der Markenführung werden so potenziert.

(Normen und Gewohnheiten. Fokusgruppen. Imagetransfer und Markenaufbau)

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Wie eine kleine Werbeagentur sich durchboxt.

Werbeagenturen haben es schwer, ihre Kompetenz deutlich zu machen. „Punch“, der Boxhieb der sitzt und Wirkung zeigt wird zum Motto der Agentur und zum Türöffner bei Kunden.

(Urbilder. Workshop. Unternehmenspositionierung)

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Darmpolypen machen Mut.

Männer, die Angst haben, an Darmkrebs zu erkranken, gehen nicht zur Vorsorgeuntersuchung, weil sie dies als Eingeständnis ihrer Angst empfinden. Wenn allerdings die Vorsorge als mutige Tat dargestellt wird und von Darmpolypen statt von Krebs die Rede ist, bewegt das die Männer.

(Urbild. Fokusgruppe. Kommunikationsforschung)

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Bei der Hausarbeit werden verdrängte Mutterkonflikte ausgetragen.

Frauen erleben ihre Rolle bei der Hausarbeit höchst verschieden. Je nach Beziehung zu ihrer Mutter fühlen sie sich wie Schlampen, Sklaven oder perfekte Hausfrauen. Manche wollen der Sache ganz entfliehen. Marken können durch entsprechende Schlüsselsignale helfen.

(Verdrängte Traumata. Fokusgruppe. Geisteshaltung)